Das Brett

 

Auch wenn es sehr banal klingt, so müssen wir uns erst mit dem leeren Brett befassen. Wie Sie sicher schon wissen, besteht ein Schachbrett aus 64 abwechselnd schwarzen und weißen (bzw. hellen und dunklen) quadratischen Feldern. Auf der Abbildung sehen Sie auch ein Koordinatensystem. Die acht Buchstaben a bis h zeigen die Linien. Man spricht im Schach von der a-, b-, c-… Linie. Links und rechts sehen Sie die Zahlen 1 bis 8. Hierbei handelt es sich um die Reihen.

Im Schach sind Bretter mit dieser Kennzeichnung üblich. Wenn Sie kein solches Brett besitzen, sollten Sie es selbst beschriften. Achten Sie darauf, dass das Feld a1 immer ein schwarzes Feld ist.

Durch die Linien und Reihen ergeben sich Koordinaten, mit denen man jedes Feld beschreiben kann. Das erste Feld ist a1, das zweite b1 und das letzte Feld h8. In den Texten werde ich die Felder mit den Koordinaten ansprechen, zum Beispiel »Der Bauer auf h7«. Das Koordinatensystem ist ein Bestandteil der Schachnotation, auf die ich später eingehen werde. Die Notation ist wichtig, damit Sie die Züge nachvollziehen können.

Beispiel für konkrete Koordinaten:

 

Die weiße Figur steht auf d4, der schwarze auf g7.

Die Geometrie des Bretts ist sehr wichtig, wird aber in den meisten Fällen nur unbewusst wahrgenommen. So ist es beispielsweise offensichtlich, dass Figuren am Rand oder gar in der Ecke tendenziell weniger Bewegungsraum haben als in der Mitte. Diese Eigenschaft wird uns im Laufe der Texte immer wieder bewusst werden. Ebenso ist es nicht möglich, über die Ränder hinweg zu spielen. Im Gegensatz zu vielen Computerspielen taucht die Figur nicht auf der anderen Seite auf, wenn Sie über den Rand hinaus gehen. Der Rand ist eine unüberwindbare, unsichtbare Mauer.

In der Schachsprache wird das Brett gedanklich weiter unterteilt. Beispielsweise spricht man, von Weiß aus gesehen, bei der linken Seite vom Damenflügel und rechts vom Königsflügel.

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